Teile für den Fixed Gear

Ein Fixed Gear ist eigentlich nur ein altmodischer Draufgänger. „Fixed Gear“ bedeutet wörtlich übersetzt „fester Gang“. Ein Fahrrad ohne Gangschaltung und ohne separat betätigte Bremsen. Durch Zurücktreten der Pedale und Blockieren der Kurbeln wird die Geschwindigkeit verringert. Praktisch als Ersatz, wenn man still auf der Strecke steht. Dadurch eignet sich das Fixed Gear hervorragend als Bahnrad. Aber auch Fahrradkuriere nutzen es häufig, weil es einfach ist und daher wenig kaputt gehen kann und weil es leicht und damit schnell ist. Das Fixed Gear ist im 21. Jahrhundert zum Trend geworden und bei einem jungen Publikum als Fahrrad für Eiskunstlauf und Stunts beliebt. In bestimmten Ländern, darunter den Niederlanden und Belgien, ist es verboten, wenn keine Bremsen vorhanden sind. In diesem Fall können Sie daher eine separate Bremse mit Bremsbelägen montieren.
Woraus besteht ein Fixed Gear?
Eigentlich müsste man das Rad als umgebautes Rennrad sehen. Die Schaltung, die Bremsen und eines der vorderen Kettenräder werden entfernt. Zusätzlich muss eine weitere Nabe im Hinterrad platziert werden. Lässt sich gut selbst umbauen, man kann es aber natürlich auch zusammengebaut kaufen. Wenn Sie es selbst machen möchten, finden Sie hier eine Liste der benötigten Teile.
Komponenten
Eine Bahnnabe, eine Kurbelgarnitur, ein Vorbau, ein Steuersatz, Bremsbeläge, ein Kabelsatz, ein Bremshebel, ein vorderes Bremskabel, ein hinteres Bremskabel, ein Bremssattel, eine Vorderradgabel, ein Sattel, eine Sattelstütze, eine Kette, ein Tretlager, Pedale und Ritzel. Ist dir schon schwindelig? Oder möchten Sie fortfahren? Und möchten Sie das absolute Muss eines Fixed Gear für sich selbst schaffen? Zunächst benötigen Sie natürlich einen Rahmen. Dieser kann also von einem alten Rennrad stammen oder auch einen neuen Rahmen bestellen.
Vorteile
Die Vorteile sind auf jeden Fall das geringe Gewicht und die Einfachheit, die dazu führt, dass man viele Fahrradkuriere darauf vorbeirasen sieht. Es gibt keine Zahnräder und Sie finden nur zwei Ritzel, eines vorne und eines hinten. Es gibt auch keine Hinterradbremse und die Kette ist schön kurz. Ganz klar einfach. Gerade weil das Fahrrad so einfach und stabil ist, fühlt sich der Fahrer so perfekt. Jede Unebenheit der Straße, ein kleines Stück rutschiger Fahrbahnoberfläche, wird sofort wahrgenommen und der Fahrer kann schnell und angemessen reagieren. Da man ständig in die Pedale treten muss und die Beine eine Zeit lang nicht ruhig halten kann, hat sich dieses Fahrrad als wichtiges Trainingsgerät erwiesen. Aber es ist immer noch ein sehr lustiger Sport! Stunt und fahre so schnell wie möglich.